REITs

Was sind REITs?

REIT ist ein Akronym für „Real Estate Investment Trust“.  Ein sogenannter REIT ist eine Gesellschaft, die hauptsächlich Gewerbeflächen vermieten. Die Vermietung von klassischen Wohnimmobillien unterliegen strengen Auflagen, so kommen für einen REIT nur Immobillien ab 2006 in Frage, dies ist gesetztlich so geregelt, um die Entstehen von Spekulationsblasen einzudämmen.

Hinzukommt auch die Beschränkung, dass die Immobillien nicht wild hin und her getradet werden dürfen. Die Vermietung ist also auch durch die scharfen Regularien das Hauptgeschäft. Ein Unternehmen, dass ebenfalls Immobillien vermietet, wird aber nicht automatisch zum REIT erklärt, denn die zweite Vorraussetzung ist die Rechtform. Ein klassischer REIT ist ebenfalls eine Aktiengesellschaft, wobei 25% der Anteile sich im Streubesitz befinden müssen. Eine weitere Vorraussetzung ist die Ausschütungsquote. Hier ist eine große Besonderheit und gleichzeitig der ausschlagegebende Punkt, weshalbt REIT’s sehr beliebt sind. Die Ausschütungsquote muss mindestens bei 90% liegen, dass bedeutet, dass fast die gesamten Erträge dieser Gesellschaft an die Aktionäre ausgeschüttet wird.

Die restlichen 10% können von der Gesellschaft für neue Investitionen genutzt werden, wie den Bau oder Kauf von weiteren Immobillien.

 

Die Eigenkapitalquote ist ebenfalls eines der Grundvorraussetzungen. Sie muss mindestens 45 % betragen.

Hinweis: Die Eigenkapitalquote = Verhältnis zwischen Eigenkapital und Bilanzsumme

 

Vorteile von REIT’s:

  • hohe Steuertransparenz, da hier durch die Regelungen vorgeschriebene Werte einzuhalten sind und auch überprüft werden können.
  • Ausschüttungen werden mit der Kapitalertragssteuer besteuert und bei privaten Immobilliengeschäft mit dem persöhnlichen Steuersatz
  • Vermögen besteht aus Immobillien, die grundsätzlich als Wertstabil gelten
  • Bei Bedarf können die Anteile wieder an der Börse verkauft werden, bei herkömmlichen Immobillien im Privatbestand ist ein Ausstieg viel aufwendiger.

Nachteile von REIT’s